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Vorläufig ein letztes Mal CSS- und JSConf EU: Warum wir traurig sind

Drei Wochen zurück, ziehen wir ein Resümee: Die CSS- und JSConf EU 2019 in Berlin

Konferenzen sind wie Klassenfahrt? Ein hartnäckiges Vorurteil, aber eine Gemeinsamkeit gestehen wir ein: Die Vorfreude!

Viele Wochen haben wir uns dieses Jahr mit der Vorbereitung der Konferenzen beschäftigt - auch, weil wir dieses Jahr stolzer Sponsor sein durften und uns für sechs Jahre CSSConf EU und zehn Jahre JSConf EU mit etwas mehr als Company Stickern und Tassen bei der Community bedanken wollten. Viele von uns waren von Beginn an dabei und haben die Konferenzen wachsen sehen. Wir sind daher dieses Jahr auch mit einem weinenden Auge nach Berlin gefahren, denn die Konferenzen machen eine Pause.

Weil traurige Abschiede aber nicht unser Ding sind, haben wir uns für einen bunten, positive-minded Auftritt entschieden und unterstreichen damit nicht nur die Diversität und Offenheit von sum.cumo, sondern auch das besondere Etwas der beiden Konferenzen in Berlin. Denn der Kampf gegen Benachteiligung, die offene Kultur und die inspirierenden Talks ohne viel TamTam von Sponsoren o.ä. sind Markenzeichen, die nicht selbstverständlich sind und jedes Jahr viele Crew-Mitglieder nach Berlin haben reisen lassen.

Hannes, Volunteer

Letztes Jahr konnte ich die ersten zwei Tage quasi nicht geniessen, da ich durch meinen anstehenden Talk viel zu nervös war.
Dieses Jahr war ich dann als Volunteer vor Ort. Ich konnte mit ansehen, wie sich das Innere der Arena Stück für Stück von einem grossen Raum mit Kram drin in eine Event-Location verwandelte. Das war super beeindruckend!

Als einer von drei Volunteers unterstütze ich die Community Lounge, welcher von Michele Guido und Vanessa Yuen organisiert wird.
Diesjähriges Thema war "Stories of Gratitude". Während der Pausen der beiden Hauptbühnen wurden u.a. kleine fünf Minuten Talks von Menschen gehalten, die inspirierende Erfahrungen teilten inwiefern "die Community" ihr Leben positiv beeinflusst hat. Auch meine Kollegin Kerstin teilte Ihre ganz eigene Erfahrung mit uns und rief dazu auf Dinge "zusammen zu googlen" anstatt alleine in Panik auszubrechen.

Unsere Aufgaben als Volunteers waren teils ganz einfache. Beispielsweise haben wir dabei geholfen, das Kabelsetup an ihren Laptop zu bekommen, bevor sie ihren Talk beginnen. Damit konnten wir ihnen einen Teil ihrer Nervosität nehmen, die ich vom letzten Jahr noch zu gut nachempfinden kann, und manchmal sind es nur die kleinen Dinge und Schulterklopfer, die vor dem Talk noch fehlen. Teil dieses Teams sein zu dürfen, hat mir unheimlich Spaß bereitet. Das positive Feedback der Besucherinnen und der Speakerinnen für die kleinen und großen Aufgaben, die wir übernehmen konnten, hat die doch langen Tage auf der Konferenz wie im Flug vergehen lassen.
Ich hoffe, dass das Orga-Team eine Möglichkeit finden wird, den Spirit der Conf in Zukunft in etwas Neues zu überführen, um weiterhin die Leben diverser Menschen positiv zu beeinflussen. Danke!

Danke

So bleibt uns nichts mehr als:

"Roses are red, violets are blue,
we are so sad about missing you…

….the labour-of-love-conf, the inspiring speakers, the open minded community, talented developers, awesome food and coffee, goose bumps at the opening shows, exciting community talks, supportive and respectful volunteers, innovative sponsors, …"