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Welche digitalen Trends ergeben sich für die Lotteriebranche?

Die Digitalisierung ist in den letzten Jahren zum Treiber in allen Branchen geworden. So beeinflusst diese Entwicklung auch die Lotterieindustrie. Früher ging der passionierte Spieler zur Annahmestelle einer staatlichen Lotteriegesellschaft, um dort seinen Lottoschein persönlich abzugeben. Diese Klientel wird nach und nach immer weniger und für junge Menschen ist es einfach nicht mehr attraktiv, auf diese Weise Lotto zu spielen. Heute sind wir durch technologische Treiber wie Amazon, Netflix oder Airbnb ein hohes Maß an digitalem Service, Dienstleistung und Kundenorientierung gewohnt. Spieler nutzen heutzutage lieber und immer mehr die Chance, über Online-Plattformen wie lotto.de im Internet zu spielen. Dem zuletzt schrumpfenden Markt bringt das wieder Aufschwung.

Derzeit sind die Landeslotteriegesellschaften durch einen Glücksspielvertrag bis zum Jahr 2020 reguliert. Laut Medienberichten diskutieren die Bundesländer über einen gemeinsamen Entwurf eines Vertrages. sum.cumo, als technologischer Antreiber und Lotterieexperte hat sich hierzu im Dialog mit der Politik für eine weitere Liberalisierung eingesetzt, damit die Landeslotteriegesellschaften nicht den Anschluss an den europäischen Markt verlieren.

sum.cumo digitalisiert Geschäftsmodelle für Unternehmen der Lotteriebranche. Um hier innovative Lösungen anbieten zu können, führt sum.cumo regelmäßig Kundenbefragungen und Marktanalysen durch und beobachtet den Markt intensiv. Folgende Trends lassen sich erkennen:

1: Weiterentwicklung: Der Kunde will Entertainment

Nachdem der Lottomarkt jahrelang mit demselben Angebot am Markt war, ist es nun Zeit für eine Weiterentwicklung der Produktpalette. Die neue Zielgruppe möchte breit gefächerte Erlebnisse haben, da sie Abwechslung gewohnt ist.

2: Die Grenze zwischen Online- und Offlinewelt schwindet

Durch die technologische Entwicklung wird die Verfügbarkeit des Lotteriespiels stark erhöht und in vernetzter Form angeboten. In Zukunft wird unser Leben von Kommunikationstechnologie und digitalen Informationsangeboten bestimmt sein, die keine Kanalgrenzen mehr kennen.

3: Vernetzung der Kommunikationskanäle

Schon heute sind wir es in Branchen wie dem Einzelhandel gewohnt, über verschiedene Kanäle wie E-Mail, Telefon, Whatsapp etc. mit Unternehmen in Kontakt zu treten. Auch die Lottospieler werden in Zukunft solch ein Angebot erwarten. Wichtig ist, dass sie auf allen Kommunikationskanälen das gleiche Markenerlebnis erfahren können.

4: Mobile Only

Der heutige Kunde ist es gewohnt, seine Ideen und Vorhaben immer und überall umsetzen zu können. Das Angebot der Lotteriegesellschaften muss daher unabhängig von Endgeräten funktionieren. Progressive Web-Apps sind der nächste logische Schritt nach der Einführung der traditionellen nativen Apps, die nach und nach eher als Kommunikationskanal genutzt werden.

5: Ansprache eines jüngeren Publikums

Neue Produkte, Angebote und Services sprechen eine jüngere Zielgruppe an. Der Markenauftritt der Lotterien muss sich ebenfalls weiterentwickeln. Nur so kann das Lotteriespiel verjüngt und attraktiver werden.

6: Konsequente Orientierung am Endkunden – Individualisierung steigt

Heute gibt der Kunde den Takt vor. Alle Produkte und Service-Prozesse muss daher konsequent auf ihn ausgerichtet sein.

7. Änderung des Glücksspielstaatsvertrags – Wettbewerbsfähigkeit kann steigen

Die potenzielle Anpassung des Glücksspielstaatsvertrages im Jahre 2020 kann dazu beitragen, dass die Wettbewerbsfähigkeit der staatlichen Lotteriegesellschaften gegenüber der internationalen Konkurrenz steigt. Die Gesellschaften müssen die sich daraus ergebenen Chancen konsequent nutzen.

sum.cumo nimmt sich diesen Trends an und treibt die Digitalisierung der Branche für die Unternehmen der Lotteriebranche und deren Endkunden voran.


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Björn Freter
Björn
Freter
#management Björn hat sum.cumo 2010 gegründet und ist einer der zwei Geschäftsführer. Er widmet sich hauptsächlich der strategischen Entwicklung des Unternehmens und der Begleitung der Partner bei Aufbau und Betrieb ihrer digitalen Geschäftsmodelle. Vor sum.cumo machte Björn seit 1996 in der Internet-Industrie Karriere (u.a. als Geschäftsleitung und Vorstand in internationalen Online-Agenturen). Große Versicherungs- und Lotterieprojekte betreut er seit 2006. Björn ist überzeugt davon, „dass sum.cumo mit seinem aktuell einzigartigen Angebot die Zielmärkte nachhaltig beeinflussen kann.“ Der ständige Veränderungs- und Wachstumsprozess der letzten Jahre wird ihn auch in Zukunft antreiben. Die Verbindung von Design und Technologie begeistert Björn nicht nur im Kontext von sum.cumo, sondern spiegelt sich auch in vielen seiner privaten Interessen wieder. Björn gab bereits zahlreiche Interviews, darunter unter anderem bei [Deutschen Startups](https://www.deutsche-startups.de/2019/03/26/startup-noch-gekuendigt/), einige Male beim [Versicherungsboten](https://www.versicherungsbote.de/id/4874004/Versicherungsmakler-Digitalisierung-Interview-Freter/), bei der [Versicherungspraxis24](https://www.versicherungspraxis24.de/wissenspool/?user_nvurlapi_pi1%5Bdid%5D=8211560&src=search&cHash=fa910785ce), zum [Podcast](https://www.sumcumo.com/unternehmen/bjoern-zu-Gast-im-Podcast), sowie bei der [Zeitschrift für Versicherungswesen](https://www.sumcumo.com/unternehmen/interview-zeitschrift-fuer-versicherungswesen). Alle Artikel von Björn