sum.talk Folge 29: mit Marc Surminski (Zeitschrift für Versicherungswesen)

Heute ist Marc (Surminski), der bereits seit 25 Jahren in der Versicherungsbranche aktiv ist, bei Björn (Freter) und Ingolf (Putzbach) zu Gast in sum.talk. Damals mit einem Praktikum bei einem Versicherer gestartet, das er nach eigenen Aussagen bis auf die letzten zwei Wochen schrecklich fand, ist er heute Chefredakteur der Zeitschrift für Versicherungswesen und als Branchenexperte durchweg bekannt. Doch woher kam das Interesse für den Markt und wie leicht fällt es, seit 1996 alle 14 Tage ein Heft zu füllen?

Zudem widmen sich die drei dem allgegenwärtigen Lieblingsthema der klassischen Versicherer – Trägheit und mangelnde Digitalisierung. Seit Jahren wird von der großen Disruption in der Versicherungswirtschaft gesprochen, aber sind hier bereits echte Neuerungen zu erkennen und hat sich die Branche nachhaltig verändert?

„Diese Diskussion läuft ja schon eine ganze Zeit. Also, wenn Sie mich das vor fünf Jahren gefragt hätten – oh ja, da brennt die Hütte, wir werden die Branche nicht wiedererkennen. Jetzt wachen wir alle auf und sehen, man kann sie noch sehr wohl wiedererkennen. Es hat sich natürlich etwas verändert und die Insurtechs haben mit ihren Innovationen sicherlich auch eine ganze Menge dazu beigetragen. Am Ende ist das Resultat jedoch eher überschaubar oder mal positiv formuliert, die großen Hoffnungen haben sie noch nicht so erfüllt. Das kommt dann in Zukunft.“, so Surminski.

Außerdem scheint nach wie vor das alte Credo der Versicherer zu gelten – Versicherungen werden nicht gekauft, sie werden verkauft.

„Ich glaube das ist nach wie vor gültig, aber das erodiert natürlich schon, mit jeder Begegnung, die sie haben. Man möchte mal eine Adressänderung oder irgendeine Vertragsänderung durchgeben – wenn das digital nicht gut klappt, ist das eine schlechte Erfahrung. So sickert diese Erfahrung natürlich allmählich runter. Sie wollen nicht einmal im Monat mit ihrem Versicherer kommunizieren, aber wenn, dann soll es bitteschön vernünftig funktionieren.“, erklärt Surminski.

Mehr zu diesem Thema als auch, wie sich internationale Newcomer auf dem deutschen Versicherungsmarkt schlagen und welche wesentlichen Veränderungen die Corona-Pandemie für die Versicherungswirtschaft mit sich gebracht hat, erfahrt ihr in der aktuellen Folge.

sum.talk ist eine hauseigene Produktion von sum.cumo Sapiens und erscheint jeden zweiten Freitag.


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Björn Freter
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#management Björn hat sum.cumo 2010 gegründet und ist einer der zwei Geschäftsführer. Er widmet sich hauptsächlich der strategischen Entwicklung des Unternehmens und der Begleitung der Partner bei Aufbau und Betrieb ihrer digitalen Geschäftsmodelle. Vor sum.cumo machte Björn seit 1996 in der Internet-Industrie Karriere (u.a. als Geschäftsleitung und Vorstand in internationalen Online-Agenturen). Große Versicherungs- und Lotterieprojekte betreut er seit 2006. Björn ist überzeugt davon, „dass sum.cumo mit seinem aktuell einzigartigen Angebot die Zielmärkte nachhaltig beeinflussen kann.“ Der ständige Veränderungs- und Wachstumsprozess der letzten Jahre wird ihn auch in Zukunft antreiben. Die Verbindung von Design und Technologie begeistert Björn nicht nur im Kontext von sum.cumo, sondern spiegelt sich auch in vielen seiner privaten Interessen wieder. Björn gab bereits zahlreiche Interviews, darunter unter anderem bei [Deutschen Startups](https://www.deutsche-startups.de/2019/03/26/startup-noch-gekuendigt/), einige Male beim [Versicherungsboten](https://www.versicherungsbote.de/id/4874004/Versicherungsmakler-Digitalisierung-Interview-Freter/), bei der [Versicherungspraxis24](https://www.versicherungspraxis24.de/wissenspool/?user_nvurlapi_pi1%5Bdid%5D=8211560&src=search&cHash=fa910785ce), zum [Podcast](https://www.sumcumo.com/unternehmen/bjoern-zu-Gast-im-Podcast), sowie bei der [Zeitschrift für Versicherungswesen](https://www.sumcumo.com/unternehmen/interview-zeitschrift-fuer-versicherungswesen). Alle Artikel von Björn