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Sketchnotes: Mit welchen Materialien fängt man an?

Irgendein Stift ist besser als kein Stift

„Sketchnotes“ sind visuell aufbereitete Notizen, die Sachverhalte besonders verständlich darstellen – eine Einführung haben wir vor ein paar Wochen geteilt. Unsere Expertin Anna (Frank) gibt in diesem zweiten Teil einen Einblick in die entsprechenden Materialien.

Du kannst mit jedem Stift auf jedem Papier eine visuelle Notiz erstellen. Beispiel: Beim Einkaufen geht dir gerade ein Gedanke durch den Kopf, den du unbedingt festhalten möchtest. Schnapp dir einen Stift und den Kassenbon und kritzel den Gedanken fix hinten drauf.

Es muss jeder selbst herausfinden, mit welchen Materialien er am besten klar kommt. Ich komme zwar aus dem Online-Bereich, liebe aber schon seit jeher Stifte und Papier. Dementsprechend viel Auswahl habe ich auch zuhause … Sprich: Ich habe schon einiges ausprobiert. Trotzdem wechsel ich immer mal wieder. Je nach Laune. Meine derzeitigen Favoriten sind:

Sketchnotes-Stifte
  • Pigma Micron schwarz (0,2 / 0,3 / 0,5)
  • Tombow ABT Dual Brushpen N75 / N55 – grau (Schattierungen)
  • Tombow ABT Dual Brushpen 055 – gelb (Farbakzent)
  • Tombow MONO graph (Bleistift – ich liebe ihn!)
  • Edding 1340 Brushpen (für Rahmen oder bestimmte Hervorhebungen)

Auch mit einem normalen Kugelschreiber (oder jedem anderen Stift) kann man wunderbar sketchnoten. Probier es einfach aus und teste, was für dich am besten funktioniert. Denk immer daran: du musst keine Kunst erschaffen, sondern eine Sketchnote soll in erster Linie Inhalte transportieren. Alles andere ist die Kür.

Papier

Für die Sketchnotes nutze ich meist einen A5-Spiralblock (dotted) oder Karteikarten (blanko, in A5 und A6). Es kommt immer ganz darauf an, was ich sketche.

Sketchnotes-Papier

Sketchnotes für Konferenzen

Wenn ich z.B. auf einer Konferenz bin und Beiträge mitsketche, dann mache ich dies in meinem Spiralblock. So habe ich später alles auf einen Blick und kann auch noch einmal durchblättern. Für jede Konferenz gibt es ein Deckblatt, so findet man die Sachen auch schneller wieder und alles ist in chronologischer Reihenfolge.

Sketchnotes für die Arbeit

Für die Arbeit habe ich ein Notizbuch (dotted), wo ich alles chronologisch festhalte. Von der To Do Liste über Meetingnotizen (Sketchnotes). Auch bei meinen To Do Listen versuche ich kleine Icons einfließen zu lassen. Sei es das Kundenlogo oder einfach nur unterstützende Symbole. Das übt und sieht gleich nicht mehr so langweilig aus.

Private Sketchnotes

Wenn mir irgendein Gedanke durch den Kopf geht, ich übe oder ein freies Thema sketchnote, dann mache ich das total gern auf Karteikarten, da ist man so schön flexibel. Das Papier ist etwas dicker und es ist nicht fest irgendwo drin. Ich mag das.

Papier allgemein

Auch hier gilt: Probiert einfach aus. Nehmt erst einmal die Sachen, die schon da sind (z.B. Kopierpapier). Material kaufen kann man immer noch. Manchmal reicht es aber auch schon mit vorhandenen Materialien kreativ umzugehen. Wenn A4-Kopierpapier z.B. zu groß ist, knickt es einfach in der Mitte. Schon habt ihr ein A5-Format oder gar eine Doppelseite, wie in einem Notizbuch.

Happy Sketchnoting – und habt ein Auge auf unser Sketchnotes-Meetup!