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Wettbieten um Fachkräfte: Weiterdenken beim Thema Benefits

Benefits sind die neue Währung in einem Wettbieten um dringend gesuchte Fachkräfte. Doch was ein Unternehmen potentiellen Mitarbeiter*innen bietet, kann schnell zur Floskel werden. Bei sum.cumo wird Ideenentwicklung und Modernisierung im Bereich der Mitarbeiterbindung täglich gelebt. Daher wollen wir auch unsere eigenen Ansätze ständig prüfen und weiterentwickeln. Wir fragen unsere Crew nach ihren Erlebnissen, welche Benefits sie nutzen und wo sum.cumo als Firma noch weiter denken kann.

Mit der fortlaufenden Digitalisierung und der Erschließung digitaler Geschäftsmodelle hat sich der Arbeitsmarkt in den letzten Jahren enorm verändert. Einige Branchen wurden zuletzt zunehmend zu Taktgebern einer neuen Philosophie im Verhältnis zwischen Arbeitgeber*in und Arbeitnehmer *in. Das letzte Jahrzehnt hat auch durch die Impulse aus der Start-Up Szene und eine Modernisierung von Abläufen und Arbeitsalltag Unternehmen mehr und mehr in die Pflicht genommen, das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen zu priorisieren.

Frag nicht, was deine Mitarbeiter*innen für dich tun können…

Man könnte sagen, es gilt eine Abwandlung des berühmten Zitats von John F. Kennedy: Frage nicht was deine Mitarbeiter für dich tun können, sondern was du für deine Mitarbeiter tun kannst.

Denn: Mit dem rasanten Wachstum der Digitalen Branchen steigt der Bedarf an Fachpersonal. Neue Geschäftsmodelle, ständiger Wandel und in Rekordzeit entstandene Anforderungen ließen in der digitalen Szene eine Art Wettkampf um Mitarbeiter*innen entbrennen.

Dabei steht vor allem die Ideenentwicklung bei der Anwerbung im Mittelpunkt. Es gilt zu übertrumpfen und die Selbstverständlichkeiten der Branche auch als solche erscheinen zu lassen. Moderne Home-Office Kultur, Familienfreundlichkeit, Office-Pets. Benefits sind die Wegbereiter ins Unternehmen. Bezuschusste Bewegung im öffentlichen Nahverkehr, Partnerschaften mit Fitnessstudios und wechselnde wie auch regelmäßige Firmenaktionen.

Mitarbeiterbindung und die ständige Suche nach Weiterentwicklung

Auch bei sum.cumo wird Motivation und Bindung zu den Mitarbeiterinnen groß geschrieben. Work Life Balance ist kein Trend, sondern ein notwendiger Teil einer modernisierten Arbeitswelt. Doch in unseren Augen besteht die Gefahr, im Ringen um Fachkräfte die Versprechen an die Mitarbeiterinnen nicht zu Halten. Benefits dürfen nicht nur zur Werbung dienen. Sie sind ein Versprechen an das Verhältnis zwischen Unternehmen und Mitarbeiter*in. Sie müssen Bestand haben und ihre Wertigkeit über den Beginn des Arbeitsverhältnisses hinaus behalten.

Um so wichtiger ist es für sum.cumo diese Dinge ständig zu hinterfragen und neu zu entwickeln. Nicht nur technologisch muss ständige Weiterentwicklung das Ziel sein, auch das Verhältnis und das Wohlbefinden aller Mitarbeiter*innen ist entscheidend.
In unserer Artikelreihe sollen die Benefits und Ideen für das Miteinander bei sum.cumo überprüft werden. Und zwar von den Mitarbeitern selbst.

…frage, was du für deine Mitarbeiter tun kannst

Axel Schaffrath, seit 2017 Frontend-Entwickler bei sum.cumo, ist leidenschaftlicher Radfahrer. Er wirft einen Blick auf die Work/Life Balance bei sum.cumo und auf das Angebot des Jobrads:

Work-Life-Balance ist ja nicht das neueste Buzzword, aber es gibt Arbeitgeber, dort hat das tatsächlich auch eine Bedeutung. Aber was ist denn eigentlich Work-Life-Balance tatsächlich? Ziel ist es, seinen Beruf zur gleichen Zeit mit Familie, soziale Aktivitäten, Freizeit uva. im Gleichgewicht zu halten, sich gegenseitig möglichst nicht zu behindern und sich idealerweise sogar gegenseitig zu unterstützen.
Wie empfinde ich nun für mich in einem Beispiel Work-Life-Balance bei der sumcumo? Ich kann z.B. Home Office machen, sollte das Kind mal krank sein. Dann kann ich meine ebenfalls berufstätige Frau in der Betreuung unterstützten, ohne mir dafür Urlaub nehmen zu müssen, da ich durch die Home Office Regelung auch in Gleitarbeit von zu Hause arbeiten kann. Um mich selber so fit und gesund wie möglich zu halten, fahre ich so oft wie möglich mit dem Jobfahrrad zur Arbeit. Dort kann ich nach 2-stündiger Quälerei auch duschen gehen - meine Kollegen sollten durch mich nicht an Geruchsbelästigung leiden müssen - und Dienstag steht dann sogar noch frisches Obst für erneute Energieaufnahme zur Verfügung. Das hält mich fit, bei guter Laune und der Arbeitgeber hat einen gesunden und motivierten Mitarbeiter.

Jobrad: Hobby und Job in Einklang bringen

Für mich als Radsport-Begeisterter haben sich mir mit Jobrad ganz neue Möglichkeiten ergeben. Jobrad ist grundsätzlich für Jeden super geeignet - z.B. wenn man sich etwas mehr bewegen oder als Umweltbewusster einen guten Beitrag zum Umweltschutz leisten möchte. In einer Großstadt wie Hamburg kommt man darüber hinaus besonders im Zentrum wesentlich besser von A nach B. Man sollte sich aber auch bewusst sein, dass solch eine Bindung zum Arbeitgeber auch Herausforderungen mit sich bringen kann. Denn die Laufzeit von drei Jahren kann beispielsweise im Falle einer Kündigung zur bösen Überraschung werden. Aber über Kündigung wollen wir hier nicht sprechen.

Ich kann mir somit einen sehr kostspieligen Radsport erlauben, mich mit guten Vehikeln ausstatten und erhalte aufgrund der Leasingverträge darüber hinaus auch noch gute Service-Konditionen beim Fahrradhändler. Mit einer maximalen Laufzeit von drei Jahre bleiben meine Fahrräder immer auf dem neusten Stand. Nach drei Jahre gebe ich das Bike einfach wieder zurück und hole mir das Neuste der Saison oder übernehme das Leasing-Bike. Hier erhält man in der Regel von der Leasing-Bank einen Kaufpreis, der 10% vom Anschaffungspreis beträgt. Mit der Kaufvariante nach drei Jahre hat man sogar noch ein Schnäppchen gemacht, denn wenn man einmal die Raten, Laufzeit und den Kaufpreis berechnet, dann bleibt man erheblich unter dem tatsächlichen Listenpreis. Also ride on - halt dich und die Umwelt in Form.