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Familienfreundliches Unternehmen? Offenheit, Flexibilität und Freiheit!

Nachdem wir in den letzten beiden Artikeln zu den Benefits bei sum.cumo einen Blick auf die Unterstützung in der Corona Zeit geworfen haben, unsere Work-Life-Balance Angebote und das Jobrad unter die Lupe genommen haben und mit Moritz (Kröger) über das Thema Weiterbildung gesprochen haben soll es in diesem vierten Teil um einen essentiellen Baustein moderner Unternehmen gehen. Wir schauen auf Familienfreundlichkeit in einem modernen Arbeitsumfeld, blicken auf den aktuellen generellen Stand und unterhalten uns mit Sven (Wagner) über die Situation bei sum.cumo. Die Reihe Benefits bei sum.cumo soll den Ist-Stand der Branche im Bereich Mitarbeiterbindung eruieren und unsere eigenen Benefits auf den Prüfstand stellen.

Familienfreundliches Arbeiten. Oftmals laufen Unternehmen Gefahr die Vorteile einer modernen Auffassung von Mitarbeiterbindung durch Buzzwords austauschbar zu machen. Was bedeutet Familienfreundlichkeit? Das Thema Work-Life-Balance spielt in den letzten Jahren eine immer größere Rolle im Verhältnis zwischen Arbeitgeberin und Arbeitnehmerin. Die Komponente Familie nimmt eine Sonderrolle in dieser Thematik ein. Karriere und Familie müssen längst nicht mehr diametral sein.

Doch der richtige und vor allem moderne Umgang mit der Kombination aus Arbeit und Familie verlangt eine intensive Auseinandersetzung der Arbeitgeber*innen mit dem Thema, den eigenen Standards und der Zukunft der Arbeitswelt. Es muss einen Austausch geben, einen offenen Dialog in dem Erwartungen und Hoffnungen gegenseitig auf den Tisch gelegt werden.

Den Ansatz von sum.cumo haben wir mit Sven besprochen, Leiter Frontend im Bereich JavaScript und Familienvater.

Was zeichnet ein familienfreundliches Unternehmen aus?

Da ist vor allem Vertrauen zu nennen -also beidseitiges. Hinzu kommen Offenheit und Flexibilität. Es muss ein Raum entstehen, in dem es den Eltern im Unternehmen einfacher gemacht wird, Entscheidungen zu treffen. Zudem muss ich als Arbeitnehmer meine Erwartungen und Hoffnungen klar kommunizieren. Vielleicht ist Transparenz auch ein passenderer Begriff.

Was geschieht aus deiner Sicht bei sum.cumo zum Thema Familienfreundlichkeit?

Einfach gesagt: Es können Absprachen auf kurzem Wege getroffen werden. Es gibt die „Kind-krank“ Tage. Jede Mutter und jeder Vater wissen, wie es ist, ein Kind mit leichtem Fieber zu haben und diese kleine Notsituation mit der Arbeit kombinieren zu müssen. Da ist es unfassbar hilfreich, sagen zu können: Ich habe ein krankes Kind, ich bin zu bestimmten Dingen heute nicht in der Lage. Wenn dann volle Akzeptanz zurückkommt, ist das familienfreundlich.

Denkst du, Unternehmen werden grundsätzlich familienfreundlicher?

Wir sehen es ja bei sum.cumo: Mit der uneingeschränkten Möglichkeit aus dem Home-Office zu arbeiten wird das Thema grundsätzlich diskutiert und letztendlich entspannt. Je mehr Firmen das leben desto mehr Veränderung wird es in diesem Bereich geben. Auch Aktionen wie unser Kids-Club, der zur Corona-Zeit extra eingerichtet wurde, unterstützen. Dinge wie Sabbatjahre und Kind-Krank Tage werden immer normaler. Da kann sum.cumo natürlich auch einen Denkanstoß geben.

Wie nah ist dir selbst das Thema?

Ich habe selbst die Situation gehabt, dass mir aufgrund meines Nachwuchses große Freiheiten gegeben wurden. Das größte Geschenk ist die Freiheit und der Gestaltungsspielraum. Wenn ein Arbeitnehmer sich dieser Freiheit bewusst ist und seiner Verantwortung nachkommt, kann hier tatsächlich ein modernes Arbeitsumfeld entstehen.

Gibt es etwas, was du dir im Bereich Familienfreundlichkeit für die Zukunft wünschen würdest?

Was schon sehr gut läuft, ist die Tatsache, dass Kinder zum alltäglichen Bild dazugehören. Also, dass Rücksicht und Verständnis großgeschrieben werden und volle Akzeptanz herrscht. Eine eigene Betreuung vor Ort wäre natürlich der nächste Schritt und in meinen Augen etwas Erstrebenswertes. Aber das hängt natürlich auch von dem Bedarf aller Mitarbeiter ab. Es muss sinnvoll sein.

Björn hat mal zu mir gesagt: „Es gibt im Leben eines jeden Mitarbeiters die Situation, dass es einer Anpassung bedarf. Dafür versuchen wir flexible Lösung zu finden.“ Ich denke das gelingt schon ziemlich gut.