#frontend #spirit #crew

„Das war die beste Entscheidung meines Lebens.“

Hi Daniel, seit wann bist du bei sum.cumo Sapiens, kannst du uns deinen Job in wenigen Sätzen beschreiben?

Ich hab im Oktober 2020 bei sum.cumo Sapiens als WebApp-Engineer angefangen. Das erste halbe Jahr hab ich vor allem im Frontend gearbeitet. Konkret habe ich mit meinen Teammitgliedern Features konzipiert, dann die entsprechenden Benutzeroberflächen gebaut sowie Tests geschrieben und Bugs gefixt. In den folgenden Monaten konnte ich insbesondere DevOps Aufgaben des projektinternen Framework Teams unterstützen, wie beispielsweise Deployment von Kubernetes Ressourcen oder Pflege unserer CI/CD Pipelines.

Was genau sind deine Aufgaben und Ziele? Welche Fähigkeiten sollte man dazu mitbringen?

Das Ziel im Frontend ist eigentlich immer Benutzer:innen eine möglichst komfortable und intuitive Erfahrung zu bieten.

Dafür ist insbesondere die Kommunikation mit Teammitgliedern und dem Kunden wichtig.

Man muss sich austauschen, wie ein Feature genau geschnitten wird und am besten umsetzbar ist. Neben der Entwicklung von neuen Features ist aber auch die kontinuierliche Verbesserung der Anwendung wichtig. Code muss immer wieder aufgeräumt und technische Schuld abgebaut werden. Ein bisschen abstraktes und logisches Denken sind dabei sehr hilfreich.

Im Framework Team sorgen wir dafür, dass die Anwendung sich weiterentwickelt und alle Entwickler:innen gut arbeiten können. Dabei kümmern wir uns um Monitoring oder Logging.

Kannst du uns ein wenig mehr über dein aktuelles Projekt erzählen, an dem du gearbeitet hast? Welche Art von Kunden habt ihr?

Unser Kunde betreibt seit mehreren Jahren eine große Website, die technologisch immer mehr an ihre Grenzen stieß. Nach der Entscheidung für eine Grundsanierung hin zu einer modernen, mandantenfähigen Plattform haben wir mit neusten Standards und Technologien unterstützt und eine Container-Anwendung mit Microservice Architektur gebaut. Auch im Frontend waren wir mit TypeScript, Nuxt und GraphQL sehr gut aufgestellt - ein enorm spannendes und ambitioniertes Projekt.

Was motiviert dich in deinem Tagesgeschäft?

Eben weil es ein so modernes und ambitioniertes Projekt war, gab es sehr viel zu lernen und man sah sich stets mit interessanten Herausforderungen konfrontiert. Für mich ist sowas sehr reizvoll. Auch das Team war sicherlich ein Faktor.

Es war schön, mit so vielen freundlichen und talentierten Menschen zusammen zu arbeiten.

Außerdem war es richtig spannend, die ganze neue DevOps Materie im Framework Team kennenzulernen.

Welche beruflichen Stationen hattest du vor sum.cumo Sapiens?

Ursprünglich habe ich Rechtswissenschaften studiert, mein Studium dann allerdings abgebrochen und angefangen, mir HTML, CSS und JavaScript beizubringen. Schließlich habe ich den Quereinstieg als Frontend Entwickler gewagt und kann heute sagen,

das war die beste Entscheidung meines Lebens!

Angefangen habe ich bei einem kleinen Produktteam in der Printbranche, wo wir eine Anwendung für Blattplanung und Anzeigenlayout gebaut haben. Das hat Spaß gebracht und ich konnte sehr viel mitnehmen. Danach habe ich mehrere Jahre bei der Hamburger Agentur Ubilabs gearbeitet und Kundenprojekte mit geobezogenen Daten und interaktiven Karten umgesetzt. Das war eine aufregende Zeit mit tollen Kollegen, aber irgendwann war es dann Zeit für einen Tapetenwechsel. So bin ich zu sum.cumo Sapiens gekommen.

Was sind deine Hobbys? Wofür brennst du so richtig?

Ich zeichne sehr gerne und das schon seit meiner Kindheit. Gute Musik anmachen und nebenbei ein bisschen scribbeln ist wirklich wie Wellness für mich. Ansonsten gehe ich aber auch gern ins Fitness Studio oder zum Crossfit. Beides ist ein toller Ausgleich zur Arbeit, um dabei wirklich den Kopf abzuschalten und sein inneres Gleichgewicht zu finden. Ich mag auch noch viele andere klassische "Drinnie"-Aktivitäten, wie Lesen, Serien gucken oder mit meinen Freund:innen Pen and Paper spielen.

Gibt es Parallelen zwischen deinem Job und deinem Hobby?

Ich glaube eher weniger. Allerdings habe ich auch privat viel Spaß an Rätseln und Logikaufgaben, selbst wenn sich das nicht im Sport oder Zeichnen wiederfindet. Wenn mir da etwas vor die Füße kommt, muss ich es lösen. Das ist vielleicht eine kleine Parallele zur Software Entwicklung.

Was macht sum.cumo Sapiens für dich besonders?

Ich bin während der Pandemie zu sum.cumo Sapiens gekommen und, obwohl ich viele Kolleg:innen nur in Zoom-Calls kennengelernt habe, hat sich ein toller kollegialer Zusammenhalt gebildet.

Wir haben innerhalb unseres Projekts sogar einen Buchclub gegründet.

Man kann also sagen, im vergangenen Jahr war gerade die Crew etwas besonderes für mich. Viele unterschiedliche Menschen, die gemeinsam etwas Tolles schaffen wollen. Allgemein merkt man, dass die Mitarbeiter hier als wichtigstes Asset wahrgenommen werden und auch für die persönliche Weiterentwicklung erfährt man jede Menge Ermutigung und Unterstützung.

Vielen Dank für das Interview, Daniel!