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Das neue Normal bei sum.cumo: Wie auch nach dem Lockdown alles neu bleibt.

Verwaiste Büros, leere Straßen, geschlossene Geschäfte, hochgeklappte Tische in den Restaurants… In der Hochphase des Lockdowns bestimmten diese Bilder nachhaltig unser aller Empfinden der durch das neuartige Corona-Virus verursachten weltweiten Krise. Zuhause mussten wir uns miteinander oder ganz allein neu organisieren – für viele keine einfache Situation.

Dabei hatten wir eigentlich schon fast Glück! Als Teil der digitalen Wirtschaft konnten wir schnell reagieren. Wir hatten ja schließlich alle schon Laptops und Videokonferenzen waren auch nichts Neues. Auch standortübergreifende Zusammenarbeit war für uns schon vor der Krise Alltag. Und unsere Kunden? Auch alles Unternehmen mit digitalem Blut in den Adern. Es ging schnell – schon am nächsten Tag lief die Zusammenarbeit wieder auf Hochtouren und der Fokus richtete sich vermehrt auf die gegenseitige Unterstützung beim Arbeiten und Leben im Home-Office. Die Krise hat uns digital näher zusammenrücken lassen.

Seitdem hat sich viel verändert und wir haben viel gelernt. Über Kommunikation, über Meeting-Kultur, über Arbeitsprozesse, über das räumlich getrennte Miteinander und wahrscheinlich auch ganz persönlich über uns selbst. Als Unternehmen haben wir aber vor allem eins gelernt: Die Arbeit aus dem Home-Office heraus hat funktioniert – sehr gut sogar. Meetings wurden pünktlicher und effizienter. Besprechungen und Arbeitsergebnisse wurden gemeinsam dokumentiert. Alle Projekt-Formate in der agilen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern konnten erfolgreich abgebildet werden. Wir konnten uns auf die Erreichbarkeit der Kolleg*innen verlassen und die Teams und jeder Einzelne hat seinen Beitrag verantwortungsvoll und verlässlich geleistet. Ach ja – und ein gemeinsames Team-Gin-Tasting mit 60 Kollegen als Videokonferenz hat uns noch deutlicher gezeigt, dass wir einander suchen, Zeit investieren und After-Work auch digital funktionieren kann.

Seit einigen Tagen gibt es nun deutschlandweit diverse erste Lockerungen des Lockdowns. Das „normale“ Leben geht wieder los – Maskenpflicht und Abstandsregelungen bleiben aber auch ein Teil dieses neuen Normals. Bei sum.cumo waren die Büros unter Einhaltung diverser Vorsichtsmaßnahmen auch während des Lockdowns auf freiwilliger Basis geöffnet. Nun sieht es so aus, als ob diverse Kollegen sich wieder vermehrt vornehmen, regelmäßig am Schreibtisch in einem unserer Standorte Platz zu nehmen. Andere haben für sich Vorteile bei der Arbeit im Home-Office identifiziert, viele empfinden einen gesunden Mix als zukunftsorientiert.

sum.cumo hat sich daher vorgenommen, die Strategie im Umgang mit dieser Veränderung proaktiv anzugehen und sich langfristig neu auszurichten. Wir wollen nicht dabei zusehen, wie sich die Welt um uns herum verändert, sondern die Veränderung eigenständig vorantreiben und gestalten. sum.cumo wird zukünftig ein „Remote-First“-Unternehmen.

Dies bedeutet, dass wir uns die Pflicht auferlegen, zuerst an unsere Kolleg* innen und Kunden im Homeoffice oder an anderen Standorten zu denken. Ein Meeting beginnt zukünftig nicht mehr mit der Einrichtung des Video- und Audio-Equipments, während die Bürokollegen schon einmal mit dem Austausch beginnen, sondern startet gut vorbereitet und pünktlich für alle Teilnehmer gleichermaßen. Projektinhalte und Dokumentation sind für jeden im gleichen Umfang verfügbar. Post-Its können auch virtuell geklebt werden, für den Austausch von Ideen kann auch der Bildschirm als Whiteboard dienen. Um dies möglich zu machen, entwickeln wir neue Standards im Projektablauf und investieren in Tools und Hardware in unseren Büros und bei unseren Kolleg*innen zuhause.

Wir wissen auf Basis der Erfahrungen der vergangenen Wochen und Monate, dass dieser Weg zum Erfolg führen wird und freuen uns darüber, dass auch diese Veränderung dazu beiträgt, dass sich unser Unternehmen weiterentwickelt und sich viele neue Chancen ergeben – eigentlich ist konstante Veränderung auch immer schon „ganz normal“ für uns und unser bewusst gewählter Ansatz gewesen. Also alles beim Alten, nur halt anders. Auf in eine neue Zeit!


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Björn Freter
Björn
Freter
#management Björn hat sum.cumo 2010 gegründet und ist einer der zwei Geschäftsführer. Er widmet sich hauptsächlich der strategischen Entwicklung des Unternehmens und der Begleitung der Partner bei Aufbau und Betrieb ihrer digitalen Geschäftsmodelle. Vor sum.cumo machte Björn seit 1996 in der Internet-Industrie Karriere (u.a. als Geschäftsleitung und Vorstand in internationalen Online-Agenturen). Große Versicherungs- und Lotterieprojekte betreut er seit 2006. Björn ist überzeugt davon, „dass sum.cumo mit seinem aktuell einzigartigen Angebot die Zielmärkte nachhaltig beeinflussen kann.“ Der ständige Veränderungs- und Wachstumsprozess der letzten Jahre wird ihn auch in Zukunft antreiben. Die Verbindung von Design und Technologie begeistert Björn nicht nur im Kontext von sum.cumo, sondern spiegelt sich auch in vielen seiner privaten Interessen wieder. Björn gab bereits zahlreiche Interviews, darunter unter anderem bei [Deutschen Startups](https://www.deutsche-startups.de/2019/03/26/startup-noch-gekuendigt/), einige Male beim [Versicherungsboten](https://www.versicherungsbote.de/id/4874004/Versicherungsmakler-Digitalisierung-Interview-Freter/), bei der [Versicherungspraxis24](https://www.versicherungspraxis24.de/wissenspool/?user_nvurlapi_pi1%5Bdid%5D=8211560&src=search&cHash=fa910785ce), zum [Podcast](https://www.sumcumo.com/unternehmen/bjoern-zu-Gast-im-Podcast), sowie bei der [Zeitschrift für Versicherungswesen](https://www.sumcumo.com/unternehmen/interview-zeitschrift-fuer-versicherungswesen). Alle Artikel von Björn